KfW-Klimaschutzfonds
Der KfW-Klimaschutzfonds ist ein Beschaffungsprogramm für den Erwerb von Emissionszertifikaten aus JI/CDM-Projekten.
Die KfW-Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt/Main ist bereits seit Mitte 2004 mit dem KfW-Klimaschutzfonds am Markt vertreten. Dieses Beschaffungsprogramm für Emissionszertifikate bietet Unternehmen die Möglichkeit, an dem Programm teilzunehmen und auf diese Weise Zertifikate für eigene Zwecke zu erwerben.
Dazu erwirbt die KfW treuhänderisch Emissionsgutschriften aus sogenannten CDM- sowie JI-Vorhaben und leitet diese an die Unternehmen entsprechend ihrem Anteil am Programm weiter. In einem zweiten Schritt können diese Unternehmen die Zertifikate in Emissionsrechte umtauschen und erfüllen damit ihre Verpflichtungen im Rahmen des europäischen Emissionshandelssystems.
Das Kyo-Ko der Investkredit-Gruppe bietet durch exklusive Partnerschaft mit der KfW-Bankengruppe österreichischen Unternehmen die Möglichkeit, durch die Bündelung der Ankaufserfordernisse von Unternehmen sich indirekt am Fonds zu beteiligen, wenn deren Zertifikatebedarf für eine direkte Beteiligung zu gering ist.
Eckdaten der Beteiligung über die Investkredit Bank AG im Überblick:
- Funktion der Investkredit Bank AG: Die Investkredit Bank AG beteiligt sich im Ausmaß der abgeschlossenen Treuhandpool-Verträge im eigenen Namen auf Rechnung der Poolteilnehmer am KfW-Klimaschutzfonds
- Pool-Teilnehmer: In erster Linie österreichische Unternehmen, für die eine direkte Beteiligung am Fonds nicht möglich ist
- Poolvolumen Investkredit Bank AG (insgesamt): EUR 7 Mio.
- Mittelabruf: Zeitnah bei Zertifikatekauf
- Laufzeit: bis 2012
Vorteile einer Teilnahme über die Investkredit Bank AG für österreichische Unternehmen:
- Teilnahme mit einem Volumen kleiner EUR 500.000 möglich
- Preisfixierung für Zertifikatlieferungen bis 2012 (Forward-Geschäft)
- Risikostreuung über mehrere Projekte
- Kein eigenes, umfangreiches Ankaufsmanagement erforderlich
- Zahlung zeitnah bei Zertifikatelieferung